Jump to navigation

Startseite

NaturFreunde Bayern

Suchformular

  • Über uns
    • Chronik
    • Landesverband Bayern
    • Naturfreundejugend
    • Natura Trails
    • Vorstand
    • Geschäftsstelle
    • Naturfreundehaus Brombachsee
    • Ortsgruppen
  • Naturfreundehäuser
  • für Mitglieder
    • Fachbereich Natur- und Umweltschutz
      • CIPRA
    • Fachbereich Sport
      • Kanusport
      • Schneesport
      • Wandern
      • Bergsport
    • Fachbereich Häuser
    • Prävention sexualisierter Gewalt
    • Startpaket für OG Vorsitzende
    • Landesversammlung 2025
  • Veranstaltungen
  • Projekte
    • Stärkenberatung
    • Miteinander stark vor Ort
    • Inklusiv Aktiv

Sie sind hier

  1. Startseite ›
  2. Über uns

Chronik

1895

Vom 22.-24. März inseriert der Wiener Sozialist, Freidenker und Lehrer Georg Schmiedl in der "Arbeiterzeitung", um Gleichgesinnte zur Gründung einer "touristischen Gruppe" zu finden. Drei schrieben sofort: Josef Rohrauer, sein Vater Alois und Karl Renner. Am Ostersonntag wird der erste Ausflug in den Wiener Wald veranstaltet.

Am 16. September schließlich gründen 185 Frauen und Männer in Wien (Gasthaus Zum goldenen Luchsen, Neulerchenfeld) den "Touristenverein 'Die Naturfreunde'". Der Jahresbeitrag beträgt einen Gulden, der rührige Sensenschmied Alois Rohrauer wird Obmann. Karl Renner entwirft das Symbol des neuen Vereins: Der Handschlag mit den drei Alpenrosen steht für die Solidarität der Arbeiterbewegung.

1897
Im Juli erscheint in einer Auflage von 400 Exemplaren die erste Ausgabe der Vereinszeitschrift "Der Naturfreund".

1900
Im Januar beschließt die Gründungsversammlung der Ortsgruppe Graz, "Berg frei" zum Gruß der steierischen Naturfreunde zu machen. Die Idee wird für den gesamten Verein übernommen. Der kämpferische Gruß ist Ausdruck der Forderung nach dem Recht auf Freizeit in den Bergen nicht nur für Adel und Bürgertum.

1905
Im August gründet sich als 42. Gruppe im Gesamtverein in München die erste deutsche Ortsgruppe. Die Naturfreunde haben inzwischen fast 9.000 Mitglieder, darunter 15 Prozent Frauen.

1907
Auf dem Padasterjoch in den Stubaier Alpen in Tirol wird das erste Naturfreundehaus eingeweiht.

1911
Die Hamburger Naturfreunde errichteten am Rand der Lüneburger Heide das erste Naturfreundehaus in Deutschland.

1919
Zur Naturfreundebewegung gehören 46.000 Mitglieder. Drei Jahre später sind es bereits 159.000.

1926
Auf der ersten Versammlung der deutschen Naturfreunde wird mit der Verabschiedung der "Richtlinien über den zukünftigen Ausbau der Jugendarbeit" die Naturfreundejugend Deutschlands als selbstständige altersmäßige Gliederung gegründet.

1933
Die Kritik am Kapital und an der herrschenden Klasse führt zum Verbot des Touristenvereins "Die Naturfreunde" durch die Nazis. Damit verbunden ist die Beschlagnahmung der in eigener Arbeit errichteten 428 Hütten und Häuser, davon fast 300 auf deutschem Gebiet.

1945
Überall wird mit dem Wiederaufbau der Organisation begonnen. Die enteigneten Häuser werden zurückgegeben. In Ostdeutschland erfolgt eine Nutzung durch andere Träger.

1950
Der Gesamtverein wird in die Naturfreunde Internationale (NFI) umgewandelt. Sie setzt sich aus selbstständigen Landesverbänden zusammen.

1962
Die Naturfreunde beteiligen sich an den Ostermärschen der Atomwaffengegner. Die NFI hat 270.000 Mitglieder in 17 Ländern auf allen fünf Kontinenten. In Deutschland werden rund 100.000 Mitglieder in mehr als 650 Ortsgruppen gezählt. Die Zahl der vereinseigenen Hütten, Häuser, Bootshäuser und Stadtheime liegt bei fast 400.

1968
Die Naturfreunde verlangen die Einstellung der Bombenangriffe auf Nordvietnam und verurteilen die Besetzung der CSSR.

1971
Eine große NaturFreunde-Expedition bricht zu Erstbesteigungen in die peruanische Cordillera Blanca auf. Zudem sollten die lebensweltlichen Veränderungen bei den Camoa-Indianern nahe der Amazonasquellen überprüft werden.

1989
Seit 1989 erklärt die Naturfreunde Internationale (NFI) jeweils für zwei Jahre eine grenzüberschreitende und ökologisch wertvolle europäische Region zur Landschaft des Jahres. Das Projekt setzt an den aktuellen Herausforderungen einer Region an und erarbeitet gemeinsam mit der Bevölkerung und allen regionalen Interessengruppen Perspektiven für eine Nachhaltige Entwicklung. Erste Landschaft des Jahres wird die Region Bodensee.

2000
Die Naturfreundejugend Deutschlands veranstaltet ihren ersten Kindergipfel anlässlich der Weltausstellung Expo in Hannover. Prominentester Gast ist Bundeskanzler Gerhard Schröder.

2005
Anlässlich der 100-Jahrfeier der deutschen NaturFreunde findet in München, dem Geburtsort der ersten deutschen Ortsgruppe, eine zentrale Festwoche statt. Aus dem ganzen Land kommen NaturFreunde und Naturfreundejugend, um diesen Geburtstag zu feiern und über die Zukunft ihres Verbandes zu beraten.

2017
Die NaturFreunde Deutschlands und die Naturfreundejugend Deutschlands gründen gemeinsam die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN). FARN untersucht die historischen und aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten und völkischen Strömungen und bietet bundesweit Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu diesem Themenkomplex an. FARN wurde von 2017 bis 2020 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“im Rahmen der Förderung zum bundeszentralen Träger gefördert.

2018
Die Lippe, ein rechter Nebenfluss des Rheins, wird im März zur zehnten Flusslandschaft des Jahres proklamiert. Die NaturFreunde Deutschlands rufen gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischerverband für jeweils zwei Jahre eine "Flusslandschaft des Jahres" aus. Die „Flusslandschaft des Jahres“ wird durch das Bundesumweltministerium in die Liste der „Natur des Jahres“ aufgenommen. Diese soll auf bedrohte Natur aufmerksam machen und angestrebte Gegenmaßnahmen veranschaulichen, welche stellvertretend auf bestimmt Missstände verweisen.

2021
Vom 12. Mai bis 4. Juli 2021 haben die NaturFreunde Deutschlands mit „Frieden in Bewegung“ ihre erste große Friedenwanderung quer durch Deutschland veranstaltet. Tausende Teilnehmende schlossen sich „Frieden in Bewegung“ an, um ein Zeichen für globale Abrüstung, die Abschaffung von Atomwaffen und eine neue Entspannungspolitik zu setzen. Über eine 1.100 Kilometer lange Strecke trugen sie die Friedensfahne der NaturFreunde in 55 Tagesetappen von Hannover bis zum Bodensee.

 

  • Chronik
  • Landesverband Bayern
  • Naturfreundejugend
  • Natura Trails
  • Vorstand
  • Geschäftsstelle
  • Naturfreundehaus Brombachsee
  • Ortsgruppen
Mehr auf naturfreunde.de
Naturfreundehäuser
Reiseangebote
Sportausbildungen
Veranstaltungen
  • Jobs
  • Impressum
  • Datenschutz